Bettag 2015

 

Bettagsgottesdienst, 20. September 2015 auf der Schafmatt vor dem Naturfreundehaus Aarau

Pfarrer Ursus Waldmeier, ref. Stadtpfarrer von Aarau, hielt den Gottesdienst. Diesmal vor dem Naturfreundehaus in freier Natur, denn rechtzeitig zum Gottesdienstbeginn um 11.30 Uhr kam die Sonne hervor. Ein Täufling, der genau an diesem Tag seinen ersten Geburtstag feierte, wurde im Christenkreis aufgenommen.

Die Fürbitten von Pfarrer Waldmeier beinhalteten Bitten für die ganze Welt, für die Naturfreunde und für alle Menschen mit ihren Familien, im speziellen allen Menschen, denen es im Moment nicht so gut geht und die schwere Zeiten durchmachen müssen oder durchgemacht haben.

Traditionsgemäss umrahmte die Musikgesellschaft Gelterkinden mit 16 Musikanten/innen den ganzen Gottesdienst mit ihrem Spiel, u.a. zu dem in der ganzen Welt bekannten Lied „Grosser Gott, wir loben dich“ mit allen seinen 11 Strophen.

Die Kollekte ging aufgrund der aktuellen Weltlage zu Gunsten „Glückskette Flüchtlinge“. Wir danken allen Spendern für ihre bereitwillige Unterstützung.

Der Co-Präsident der Naturfreunde Aarau gab dem Täufling ein tansanisches Sprichwort auf den Weg: „Jeder Mensch ist sein eigenes Land“. Dieses Land wird der Täufling mit Unterstützung seiner Familie entdecken dürfen.

Christian Kuhn, der Co-Präsident, dankte allen freiwilligen Helfern und Helferinnen, die an diesem Tag, aber auch das ganze Jahr für das Naturfreundehaus Schafmatt und seine Umgebung im Einsatz sind, für deren Mithilfe. Er nutzte die Gelegenheit die Anwesenden auf die nächsten Anlässe aufmerksam zu machen: Am 31. Oktober 2015 wird die 2. Aargauer Plauschwanderung stattfinden. Sie führt über die Meyer-Promenade nach Erlinsbach. Der Treffpunkt ist um 10.30 Uhr vor dem Rathaus in Aarau.

Der Co-Präsident schloss seine Ausführungen mit einem Zitat von Johann Rudolf Meyer (Vater), das gut auf die Schafmatt passt, und welches auf dem Gedenkstein steht:

„Wer einsam hier verweilt und Gott nicht fühlt und findet,

der fühlt und findet ihn nie“.

Nach dem Gottesdienst konnten sich die fast 100 Anwesenden, Gäste, Biker und Wanderer, mit einer Bratwurst oder/und Cervelat vom Grill, Haussuppe sowie diversen Getränken stärken.